Irisches Sprichwort


Im Januar 2004 wurde ich durch eine Zeitungsannonce auf einen Tierschutzverein aufmerksam, der Hunde aus Mallorca vermittelt. Nach einem ausführlichen Telefongespräch machten mein Mann und ich uns abends auf den Weg nach Königswinter. Und da war er. Pino, damals noch Foxi genannt, saß total verängstigt und scheu bei der Pflegestelle in der Ecke. Er war sehr dünn, erst 2 Tage vorher von Mallorca eingeflogen. Die Tierschützerin erzählte uns, dass er im letzten Moment aus der Tötungsstation gerettet worden war. Die Nase war voller Pickel, und die Ohrmuscheln auch. Wir haben uns sofort in das Häufchen Elend verliebt, und nahmen ihn kurzerhand noch am gleichen Abend mit. Auf der Heimfahrt sass er die ganze Zeit auf meinem Schoss. Sehr ängstlich, aber auch voller Vertrauen. Zuhause hat er ganz vorsichtig die Wohnung erkundet, und ist dann erschöpft eingeschlafen. Leider mußte ich sofort am nächsten Tag arbeiten, und wir mußten unseren kleinen ein paar Stunden alleine lassen. Aber er hat sich perfekt benommen, was muss er für eine Angst ausgestanden haben. Alleine in einer fremden Wohnung. Ich hatte ihm ein T-Shirt von mir ins Körbchen gelegt, und das Radio ganz leise angelassen. Vielleicht hat ihn das etwas getröstet. Pino war zu diesem Zeitpunkt 2 Jahre alt. Das ist jetzt 4 Jahre her. Der Anfang war voller Sorgen, Pino hatte ganz starken Zwingerhusten, und es bestand der Verdacht auf Leishmaniose. Der Zwingerhusten wurde überwunden, der Verdacht auf Leishmaniose hat sich nicht bestätigt, und wir haben einen rundum gesunden Hund.

Nach 2 Jahren haben wir uns entschieden, dass Pino nicht mehr Einzelhund sein sollte. Zufällig sah ich im Internet eine kleine griechische Hündin, die wohl ausgesetzt worden war, und im Tierheim sehr unglücklich war und viel weinte. Wir setzten uns mit der Orga in Verbindung, und konnten im Jan. 2006 unsere griechische Prinzessin Naddi, die zu dem Zeitpunkt 1,5 Jahre alt war abholen. Pino und sie verstanden sich sofort, und sie wurden sehr schnell ein "Dreamteam". Unsere kleine Naddimaus ist ein kleines Sorgenkind - sehr empfindlich, Allergikerin, aber eine Schmusebacke hoch drei, und die Chefin im Ring.


Aber, da wir den Hals nicht vollkriegen konnten, mußte natürlich noch ein 3. Hund her. Der kam dann im August 2007 - ein kretischer Welpe, der einfach weggeworfen wurde. Wir haben ihn "aufgefangen". Pino und Naddi haben sich als Eltern geoutet. Klein Kalle wurde sehr liebevoll von ihnen aufgenommen, und sie haben unschätzbare Dienste in der Erziehung geleistet.




Nun ist Ende 2010 etwas passiert, womit wir nicht im Traum gerechnet hatten, wir haben uns in eine kleine Tibet Terrier Hündin verliebt, und diese ist am 10.12.2010 bei uns eingezogen. Nun müssen die Großen wieder Erziehungsarbeit leisten, aber nach den ersten Tagen kann ich sagen - das wird!

Das ist Momo!



Jetzt ist unser Quartett komplett , und wir sind sehr glücklich mit unseren Kleeblatt.

Dezember 2010

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